In die FlutenKreativtauchen im dritten Lebensalter

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Erinnerungsbücher: Wie andere ihr Leben festhalten

Viele Menschen schreiben ihre Lebensgeschichte in einem eigenen Buch auf. Einrichtungen und Kurse begleiten sie dabei.

Was ein Erinnerungsbuch ist

Ein Erinnerungsbuch hält fest, was ein Leben geprägt hat. Orte, Menschen, Gerüche und Feste finden darin Platz. Manche schreiben fortlaufend, andere sammeln einzelne Kapitel. Es gibt keine richtige Reihenfolge. Jede Person entscheidet selbst, was hineingehört. Das Buch gehört allein der Person, die es schreibt.

Wer solche Bücher begleitet

Volkshochschulen und Schreibgruppen bieten Kurse zum biografischen Schreiben an. Auch Bibliotheken laden zu Schreibwerkstätten ein. Der Rundfunk berichtete über das biografische Schreiben als eigene Form. Viele Einrichtungen stellen einfache Fragen als Einstieg bereit. Dort finden Menschen Anleitung und Gesellschaft beim Schreiben.

Was in ein solches Buch passt

Auch kleine Dinge gehören hinein. Der Geruch einer Küche oder der Klang eines Liedes zählt. Alte Fotos lassen sich einkleben und beschriften. Ein getrocknetes Blatt oder eine Eintrittskarte findet Platz. So wird das Buch zu einer kleinen Sammlung des Lebens. Jede Seite darf anders aussehen.

Wie andere anfangen

Viele beginnen mit einem einzigen, konkreten Moment. Ein Geruch oder ein Lied genügt als Anlass. Daraus wächst oft eine ganze Seite. Andere sammeln zuerst Fotos und schreiben später dazu. Der Anfang darf klein sein. Eine einzige Zeile ist ein guter erster Schritt.

Was das eigene Buch braucht

Ein festes Heft und ein Stift reichen aus. Wichtiger als Material ist ein ruhiger Moment. Wer möchte, schreibt einmal in der Woche. Das Flaschenpost-Programm begleitet mit zwölf Wochen voller Anregungen. Jede Seite darf auch nur aus wenigen Zeilen bestehen.

Ein eigenes Tempo finden

Manche schreiben jeden Tag eine Zeile. Andere nehmen sich einmal im Monat Zeit. Beides ist richtig. Das Buch gehört niemandem außer Ihnen. Setzen Sie sich selbst keine Frist. Ein ruhiger Abend mit einer Tasse Tee genügt. So bleibt das Schreiben eine Freude und keine Pflicht. Erlauben Sie sich auch Pausen. Das Heft wartet, bis Sie bereit sind. Wichtig ist allein, dass es Ihnen Freude macht. Wer möchte, liest später die eigenen Zeilen noch einmal. Oft staunt man über das, was man festgehalten hat. So wächst mit der Zeit ein kleiner Schatz.

Das können Sie tun

  1. Legen Sie ein festes Heft als Erinnerungsbuch bereit.
  2. Notieren Sie als Erstes einen einzigen Moment, der Ihnen einfällt.
  3. Schreiben Sie dazu einen Ort und einen Geruch.

Quellen